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Nachahmung der Griechischen Werke

Gedanken über die Nachahmung der Griechischen Werke

Winckelmanns Werk „Gedanken über die Nachahmung der Griechischen Werke in der Mahlerei und Bildhauerkunst.“ wurde 1755 verlegt. Dabei umfasste die erste Auflage nur knapp 50 Exemplare, von denen sich heute eines in der Bibliothek des Johanneums befindet.

Schon dieses erste Werk von Winckelmann erhielt große Anerkennung und Interesse, so dass noch eine weitere Auflage 1756 folgte. Diese zweite Auflage ist um ein Sendschreiben und eine Erläuterung erweitert. Diese zweite Auflage ist sowohl als Digitalisat bei der Universitätsbibliothek Heidelberg, als auch als Abschrift im Projekt „Gutenberg-DE“ komplett über das Internet einsehbar.

"Gedanken über die Nachahmung der Griechischen Werke in der Mahlerei und Bildhauerkunst" Winckelmann 1755

"Gedanken über die Nachahmung der Griechischen Werke in der Mahlerei und Bildhauerkunst" Winckelmann 1755

In „Gedanken über die Nachahmung der Griechischen Werke in der Mahlerei und Bildhauerkunst“ beschreibt Winckelmann die Griechische Kunst und ihre in seinen Augen Vollkommenheit. Um an diese Vollkommenheit heranzutreten, meint Winkelmann, müsse man die Kunst nachahmen. So schreibt er:

Der einzige Weg für uns, groß, ja, wenn es möglich ist, unnachahmlich zu werden, ist die Nachahmung der Alten, und was jemand vom Homer gesagt, dass derjenige ihn bewundern lernet, der ihn wohl verstehen gelernet, gilt auch von den Kunstwerken der Alten, sonderlich der Griechen.

Ausschnitt des Titelblattes "Gedanken über die Nachahmung der Griechischen WErke in der Mahlerei und Bildhauerkunst." Winckelmann 1755

Ausschnitt des Titelblattes "Gedanken über die Nachahmung der Griechischen Werke in der Mahlerei und Bildhauerkunst." Winckelmann 1755