Skip to content

Gesellschaft der Bücherfreunde in Hamburg

In dieser Bestandsgruppe (Sig. XXI 235-239) befinden sich Werke der Gesellschaft der Bücherfreunde zu Hamburg. Sie wurde 1908 gegründet. Zu den Gründern zählen Eduard Hertz, Robert Münzel, Richard Meyer, Justus Brinckmann und Aby Warburg. Das 1930 von der Gesellschaft erstmals herausgegebene Jahrbuch „Imprimatur“ wurde 1936 von der Gesellschaft der Bibliophilen als Ersatz für deren eingestellte „Zeitschrift für Bücherfreunde“ aufgekauft.
Weitere Teile des Bestandes bestehen aus biografischen Werken, wie Jugend- und Reiseberichten oder Briefsammlungen.

Werkauswahl

  • Sauche, Kurt (Hrsg.): Die Bibliothek Carl Merck. Das Bild eines hambg. Bücherfreundes. Hamburg, 1964. (Sig. XXI 238 p). Carl Hermann Merck wurde am 03. Mai 1809 in Hamburg geboren und verstarb am 16. Oktober ebenda. Er war ein Hamburger Beamter und ein einflussreicher Politiker. Merck war ebenfalls Mitglied der Gesellschaft der Bücherfreunde. Zu seiner Schulzeit war Carl Merck unter anderem auch Schüler am Johanneum. Danach studierte er in Leipzig, Göttingen und Heidelberg Rechtswissenschaften und schloss mit einem Doktortitel ab. Er beteiligte sich in Hamburg an der Gründung der Hamburg-Bergedorfer Eisenbahn und war für diese Gesellschaft sehr engagiert. An den Wiederaufbauplanungen und Hilfsaktionen in Hamburg nach dem Großen Brand war Merck führend beteiligt. 1843 wurde er deshalb zum Rathssekretär berufen und schon vier Jahre später zu Senatssyndikus erwählt. Die Position des Syndikus war zwischen Bürgermeister und Senator angesiedelt. Merck war eine einflussreiche Persönlichkeit des Senats und bestimmte über 30 Jahre wesentlich die auswärtige Politik.