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Kanzleischrift

Schrift-Kanzlei







Die „Kanzleischrift“, auch als „Kanzleikurrent“ bezeichnet, ist eine Schrift, die zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert hauptsächlich für Urkunden und andere amtliche Dokumente verwendet wurde. Bei einer sauberen und sorgfältigen Schreibweise ergibt sie ein gut lesbares, eindrucksvolles und ausgeglichenes Schriftbild.

Es gibt diverse Varianten der Kanzleischrift, die durch die einzelnen Schreiber entwickelt wurden. Die in der Renaissance auftretende klassische Kanzleischrift sieht relativ ruhig und einfach aus, wobei die Großbuchstaben oftmals mit kalligraphischen Ornamenten versehen sind. Die in der Barockzeit verwendete Kanzleischrift ist hingegen recht zierlich, aber mit vielen ausschweifenden Schwüngen und Schnörkeln verziert, so dass sie teilweise nur sehr schwer zu entziffern ist.