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Enzyklopädien

Der Begriff „Enzyklopädie“ entwickelte bzw. veränderte sich im Laufe der Jahrhunderte. Zum ersten Mal erwähnt wurde er in der Antike. Ähnliche Versuche einer solchen Wissenssammlung gab es im Mittelalter. Die ersten alphabetischen Lexika entstanden am  Anfang der Neuzeit. Erst zu Zeiten der Aufklärung entstand das heute gültige Verständnis der Enzyklopädie.  Auch Ende des 20. Jahrhunderts gab es durch neue Technologien einen Wandel bei den Enzyklopädien

Beginnend mit dem 17. Jahrhundert entstand die noch in der Gegenwart gültige Definition der enzyklopädischen Werke,  „die den gesamten theoretischen und praktischen Wissensstoff einer Zeit […]oder eines wissenschaftlichen Teilgebiets […]wiedergeben.“ Dieser Anspruch kam durch den Wissenschaftler Denis Diderot zu Stande, der in seinem „Prospectus de l’Encyclopédie“ ankündigte: „‘Die Enzyklopädie duldet – streng genommen – überhaupt keine Auslassung. ‘“

Dieses Ziel können die meisten Nachschlagewerke von heute  jedoch nicht mehr leisten, da ein rasches Erkenntnistempo es fast unmöglich erscheinen lässt, die Aktualität aufrecht zu halten. Hinzu kommt, dass das Wissen immer spezifischer wird und man kaum noch in der Lage ist, diese Menge angemessen darzustellen. Die Ordnung der einzelnen Artikel kann systematisch (nach Themen geordnet) oder alphabetisch (nach Stichwörtern) erfolgen.  Nur wenige Werke, mit Ausnahme der elektronischen Enzyklopädien, vereinen beide Systematiken. Ein weiteres Merkmal ist, dass die „Autorenschaft in der Regel weitgehend anonym“ ist. Dieses kommt daher, dass die Autoren meist nur eine Rohfassung ihres Artikels abliefern und die Redaktion diese noch vereinheitlicht.

Arten von Enzyklopädien

Geschichte der Enzyklopädie

Diderot

Encyclopédie von d'Alembert und Diderot aus dem Jahr 1751