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Glossar

Buchblock

Alle Seiten eines Buches außer des Einbandes, bestehend aus mehreren Lagen Papier, die sich wiederum aus  mehreren Doppelblättern zusammensetzten.

Buchdeckel

Setzt sich zusammen aus Vorderdeckel und Rückendeckel und bildet einen Teil des Einbandes. Als Material wurde früher Eichen- oder Buchenholz verwendet, heutzutage wird Pappe benutzt.

Buchkunde

Wissenschaftliches Auseinandersetzten mit dem Medium Buch. Wird heute auch Buchwissenschaft genannt.

Buchkunst

Künstlerische Gestaltung eines Buches (z.B. Zeichnungen, Goldschnitt, Schriftarten)

Buchrücken

Schmale Seite des Buches auf die meist der Titel geprägt wird. Verbindet den Einband mit dem Buchblock.

Bünde

Quer über den Buchrücken verlaufende Schnüre aus Hanf, Pergament- oder Lederstreifen, die die einzelnen Buchlagen miteinander verbinden und den gesamten Buchblock an den Buchdeckeln befestigen.

Deutsche Kanzleischrift

Unter Deutscher Kanzleischrift versteht man die vom 15. bis ins 19. Jahrhundert gebräuchliche Schriftart für amtliche Schriftstücke.

Deutsche Kurrentschrift

Die Deutsche Kurrentschrift diente als Verkehrsschrift im 18. und 19. Jahrhundert

Einband

Äußere schützende Hülle des Buches,  bestehend aus den Buchdeckeln und dem Buchrücken, die mit Material unterschiedlichster Art bezogen werden.

Exlibris

Kleine graphische Blätter auf der Innenseite des vorderen Buchdeckels, zum Kenntlichmachen des  Besitzereigentums.

Fraktur

Fraktur bezeichnet eine Schriftart aus der Gruppe der gebrochenen Schriften, die von Mitte des 16. bis Anfang des 20. Jahrhunderts in den deutschsprachigen Ländern weit verbreitet war. Sie löste die Schwabacher Schriftart allmählich ab.

Kapsel
Schutzbehälter für Zeitschriften oder anderes ungebundenes Schriftgut

Realkatalog

Ein Realkatalog wird auch als Sachkatalog bezeichnet. In diesem Katalog werden die Bücher und Zeitschriften nach ihrem Inhalt geordnet.

Schwabacher

Als Schwabacher wird eine Schriftart aus der Gruppe der gebrochenen Schriften bezeichnet, die vom 15. bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts die am häufigsten genutzte Schrift in den deutschsprachigen Ländern war.

Spiegel

Innenseite des Vorder- und Rückendeckels

Sütterlin

Als Sütterlin wird die Schulausgangsschrift bezeichnet, die von 1920 bis Ende der 1930er gebräuchlich war.